Fahrplanwechsel: VBG-Netz-Ausbau gelungen
Neue Angebote im VBG-Netz sind bei den Fahrgästen gut angekommen.

Die Buslinien der VBG Verkehrsbetriebe Glattal AG erfurhen mit dem Fahrplanwechsel 2015 in den Regionen Glattal/Flughafen, Regensdorf/Dielsdorf, Effretikon und Volketswil einen markanten Ausbau. Die neuen Angebote werden von den Fahrgästen geschätzt und bereits rege genutzt.

5 neue Linien, 6 neue Kursfahrzeuge, 28‘000 zusätzliche Betriebsstunden und 453‘000 zusätzliche Fahrzeugkilometer pro Jahr – dies waren, in Zahlen ausgedrückt, die wichtigsten Änderungen im VBG-Bus-Netz, die mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2015 in Kraft traten.

Die Linien der Glattalbus-Flotte beförderten im Jahr 2015 rund drei Viertel der 31 Millionen Passagiere der VBG. Erste Messungen und darauf beruhende Hochrechnungen zeigen ein Fahrgastwachstum von rund 6 Prozent seit dem Fahrplanwechsel.

Auch in betrieblicher Hinsicht wurde der Fahrplanwechsel sehr gut bewältigt. Dies zeigen sowohl die gemessenen Pünktlichkeitswerte als auch die Tatsache, dass keine Anpassungen am Fahrplan vorgenommen werden mussten.

Detailinformationen zu den Regionen Glattal/Flughafen, Regensdorf/Dielsdorf, Effretikon und Volketswil finden Sie anschliessend.

 

Region Glattal/Flughafen: Mehr Verbindungen tagsüber
Ziele Fahrplanwechsel 15/16: Rund um den Flughafen profitieren die Kundinnen und Kunden der VBG von einem dichteren Fahrplan, mehr Sitzplätzen und neuen Fahrzeugen.

Fazit:
Linie 765: Die Linie, die die Strecke der geplanten Glattalbahn Plus bedient, entwickelt sich erfreulich. Der Viertelstundentakt tagsüber und das erweiterte Abendangebot führen zu 15-20 Prozent mehr Fahrgästen.
Linie 768: Mit knapp + 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist auch die Linie 768 weiterhin auf Wachstumskurs. Voraussichtlich werden ab Fahrplanwechsel 16/17 zusätzliche Gelenkbusse eingesetzt, so dass auf dieser stark genutzten Linie zukünftig in den Spitzenzeiten mehr als die Hälfte der Kurse mit Gelenkbussen gefahren werden. Ein Gelenkbus bietet 40 Prozent mehr Platz als ein Standardbus.
Linie 781: Die neue Haltestelle Oberhusen wird werktags von durchschnittlich 250 Fahrgästen frequentiert.
Linie 769 Bassersdorf: Die neue Pendlerlinie wird täglich von rund 150 Fahrgästen genutzt.
Linie 795 Rümlang: Die neue Ortsbuslinie ist auf gutem Kurs.


Region Regensdorf/Dielsdorf: Mehr Kapazität während der Hauptverkehrszeit
Ziele Fahrplanwechsel 15/16: Das Angebot der Linien 485 und 491 wurde zusätzlich auf die neue S21 ausgerichtet, die in den Spitzenzeiten mehr Sitzplätze und den Halbstundentakt bringt. Auch die neue Linie 454 bietet Anschluss auf die S21 aus dem Industriequartier Allmend.

Fazit:
Linien 485 und 491: Die Zusatzkurse auf die S21 werden von den Fahrgästen offensichtlich als Angebotsverbesserung erkannt und genutzt. Sie bieten jedoch noch ausreichende Kapazitäten für zusätzliche Fahrgäste, die komfortabel reisen und von einem grösseren Sitzplatzangebot profitieren möchten.
Linie 454: Die neue Buslinie, die das Industriequartier Allmend mit dem Bahnhof Regensdorf-Watt verbindet, wird geschätzt. Auch hier gilt: Die Anschlusskurse an die S21 bieten mehr Sitzplätze.


Region Effretikon: Zusätzliche Verbindungen während der Hauptverkehrszeit
Ziele Fahrplanwechsel 15/16: Rund um Effretikon wurde auf den Linien 650, 652 und 655 der Viertelstundentakt während der Hauptverkehrszeit eingeführt. Die neue Linie 656 verbindet morgens und abends die Quartiere Langhag und Eschikon mit Effretikon und gewährt Anschluss auf die S3. In Breite, Nürensdorf und Lindau verkehrt die zweite neue Linie 659, welche morgens und abends am Bahnhof Effretikon Anschluss auf die S19 von und nach Zürich bietet.

Fazit:
Der Fahrplanwechsel in der Region Effretikon gelang aus betrieblicher Sicht sehr gut. Der Viertelstundentakt auf den neuen Linien wird rege genutzt.

20-30 Prozent der Pendler, die bis anhin die Zubringer-Kurse zur S3 nutzten, sind auf die neue S19 und S8 umgestiegen. Erfahrungsgemäss dauert es rund zwei Jahre, bis Fahrgäste neue ÖV-Angebote vollständig nutzen. Vor diesem Hintergrund sind die Zahlen der Umsteiger aus Sicht der VBG ausgezeichnet. Für Fahrgäste, die von einem grösseren Sitzplatzangebot und raschen Verbindungen nach Zürich profitieren möchten, bieten die Anschluss-Kurse auf die S19 und S21 immer noch freie Kapazität.


Region Volketswil: Mehr Kurse, mehr Sitzplätze
Ziele Fahrplanwechsel 15/16: Die Linie 720 ist abends zwischen Effretikon und Kindhausen neu im Viertelstundentakt unterwegs. Auf der Linie 725 führen ein zusätzlicher Kurs am Abend und der Einsatz eines weiteren Gelenkbusses zu mehr Kapazität.

Fazit:
Der Viertelstundentakt am Abend läuft betrieblich sehr gut und bringt den Fahrgästen deutlich mehr Fahrkomfort.

Linie 720: Auf dem Abschnitt Kindhausen-Bahnhof Effretikon ist eine Entlastung auf den Zubringer-Kursen zur S3 eingetreten. Rund ein Viertel der Fahrgäste nutzt das neue Angebot der S19 bereits nach vier Monaten.

Der Kapazitätsausbau auf der Linie 725 während der Abendspitze bringt den gewünschten Effekt. Die Fahrgäste verteilen sich gleichmässiger auf die zuvor überlasteten Kurse.

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